|
NAB
Newsletter - Learning Podcast
Montag, Juni 04, 2007
Wer hätte das gedacht: die am schnellsten wachsende Nutzergruppe von Podcast
sind nicht die mit dem PC aufgewachsenen Kinder und
 |
|
NAB 2007 Bild von
Thomas Nowara |
Jugendliche sondern es
sind Erwachsene ab 35 Jahre und Senioren. Menschen die möglichst schnell an
Informationen kommen möchten.
Podacast gibt es seit ca. 3 Jahren aber erst durch iTunes hat sich der
Umgang damit so vereinfacht, dass es inzwischen eine großer Erfolg wurde.
Während der NAB gibt es ein sehr umfangreiches Seminarprogramm, eines davon
behandelt ausschließlich Podcast. Um einen Einblick sowohl in das Thema zu
geben als auch die hohe Qualität der Vorträge und die Praxisnähe derselben
zu geben wird hier ein Vortrag über Audiopodcast dargestellt.
Der Vortragende “David Lawrence”
(http://www.thedavidlawrenceshow.com) produziert jeden Tag eine dreistündige
Radioshow die er an verschiedene Sender verkauft. Dieses Show ist –
werbefrei – als Podcast erhältlich. Zudem produziert David einen ca. 10
Minuten langen Audiopodcast um den Verkauf seiner Show zu bewerben. Die
Produktion und Veröffentlichung eines Audiopodcast unterteilt er in die
Schritte:
Record – Encode – Tag – Post – Notify
David nutzt für die Aufnahmen ein Crown CM 312 Headset / Mikrofon, Sony MDR
7506 Headset ein Symetrix 528 Voice Prozessor und ist ganz begeistert von
dem Sennheiser HHB FlashMic. Das Besondere an dem hochwertigen Mikrofon ist
die Möglichkeit über den eingebauten 1 GBit Flash Recorder direkt
aufzunehmen. Da es über einen Limiter / Compressor verfügt sind die
Aufnahmen sehr hochwertig. David nutzt dieses Mikrofon on the Road und meint
es ist sein Geld wert.
Weitere Geräte die er für die Aufnahme empfiehlt sind das Beyer Dynamix MMX1
Mikrofon und die Edirol Interfacee UA25 und FW66. Das Headset ist wichtig,
damit der Moderator während der Aufzeichnung einen hohen Bewegungsspielraum
hat.
Da David empfiehlt möglichst wenig nachzubearbeiten und sich mehr auf die
Inhalte zu konzentrieren meint er auch, dass eine einfache
Nachbearbeitungssoftware ausreichend ist. Neben den bekannten Verdächtigen
wie ProTools, Nuendo, Logic empfiehlt er die kostenlose Audiosoftware “Audacity”.
Encode: MP ist nach seiner Meinung das Format für Audiopodcast. Auch wenn
AAC stärker von Apple unterstützt wird und bessere Digital Right Management
Funktionalität besitzt sollte trotzdem in MP3 konvertiert werden. Bei reiner
Sprachaufnahme reicht128 kbit/s. Er arbeitet aber mit 192 kbit/s.
Tag: Hier wird der Podcast mit der für die Veröffentlichung notwendigen
Beschreibung versehen. Die Metadata wie etwa Titel und Rubrik werden
hinzugefügt.
Post: Damit ist hier die Veröffentlichung gemeint. Diese sollte unbedingt
über eine Blogging Software erfolgen. Dies kann die Software von Yahoo sein
oder z.b. Wordpress. Aber es muss eine Blogging Software sein. Nur so kann
die Verwaltung der Metadaten sinnvoll erfolgen.
Notify: Das Besondere bei Podcast ist, dass der Publisher die Information
bereitstellt. Seine Seite ist eher statisch. Die Aktion findet auf Seiten
der Nutzer statt die sich die Podcasts abonnieren und diese automatisch auf
Ihren iPod oder iTunes geladen bekommen.
Fazit: Ein höchst informativer Vortrag. Aus der Praxis für die Praxis. Macht
Spaß sich dem neuen Feld zu nähern.
Weitere Links und Stichwörter für Google:
Feedburner: Vereinfacht die Handhabung von RSS-Feeds
www.podango.com
http://wordpress-deutschland.org/
Weitere News von der NAB lesen:
http://www.digitalproduction.com/
|